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Die Wissenschaft vom gesunden Leben – Ayurveda

 

 Ayurveda ist keine rein naturwissenschaftlich orientierte Heilkunde, sondern wesentlich mehr, nämlich eine Lehre der Medizin. Sie beruht auf der Erkenntnis, dass der Mensch als eine Einheit aus Körper, Seele und Geist gesehen und behandelt werden muss. Alles hängt vom Gleichgewicht des Individuums ab, eine Ausgewogenheit sowohl im Inneren als auch nach außen hin muss gegeben sein, eine Ausgewogenheit zur Umwelt und zum Kosmos. Die Ursprünge von Ayurveda sind in Indien zu suchen. Die westliche Schulmedizin kam erst im Zuge der Kolonialisierung dorthin. Hier gilt die Regel: die westliche Medizin hilft kurzfristig, Ayurveda langfristig. Besonders bei chronischen Erkrankungen wie z.B. Rheuma, Migräne, Stoffwechselstörungen und alle daraus entstehenden Erkrankungen wie z.B. der Haut hat Ayurveda große Erfolge.

Der klassische Ayurvedaarzt wird Vaidya genannt. Seine Aufgabe besteht darin, die Harmonie und das Gleichgewicht bei seinen Schutzbefohlenen (so werden Patienten in der Ayurveda-Heilkunde genannt) zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Das Verhältnis zwischen Arzt und Patient sollte eher dem eines Lehrers zu seinem Schüler gleichen. Ein ayurvedisches Wunschziel lautet “Dem Leben mehr Jahre und den Jahren mehr Leben schenken.”

Dem Vaidya stehen als Hilfsmittel außergewöhnliche pflanzliche Arzneimittel, Wassertherapie, Massagelehren und Diätetik zur Verfügung. Die Ausbildung zum Vaidya dauert 12 Semester und darf nur mit staatlicher Genehmigung und offiziellem Zertifikat ausgeübt werden.

Ayurveda ist vorwiegend eine Naturheilkunde. Rund 5.000 Pflanzen gehören zum ayurvedischen Arzneischatz. Ayurveda ist aber auch eine hochentwickelte Lebensphilosophie, ein ganzes medizinisches System, das den menschlichen Sinnen noch “vertraut”.


Obwohl Ayurveda rund 3.500 Jahre alt ist, passt sie auch in unser Industriezeitalter. Unser Kontakt zur Natur hat sich in den letzten 200 Jahren grundlegend geändert. Dieses “weg von der Natur” hat unser Gleichgewicht zerstört. Wir müssen nun wieder lernen, mit der Natur und uns in Harmonie zu leben.

In der Lehre von Ayurveda ist nicht die Entstehung von Krankheiten beschrieben, sondern auch viele Maßnahmen zu deren Verhütung und vor allen zur Erhaltung der psychischen und physischen Gesundheit. Die Diagnose stellt der Vaidya nicht mit Hilfe von Laborwerten, Röntgenbildern und sonstigen uns vertrauten Diagnosehilfen. Die wichtigsten Methoden sind die Augen-, Zungen und die Pulsdiagnose.

Mit Zeige-, Mittel und Ringfinger spürt der Vaidya den Strom in den Adern. Über den Puls lässt sich genau ermitteln, was gerade in unseren Organen vorgeht. Die ganze Symphonie der körperlichen Signale werden im Puls gebündelt. Dabei erfühlt der Vaidya den Allgemeinzustand des Patienten und seiner Energieflüsse.

Vata steuert die Bewegungsabläufe, Pitta kurbelt den Stoffwechsel an, und Kapha gibt die Struktur. Gesundheit entspricht dem Gleichgewicht dieser drei sogenannten Doshas. Krankheiten können ausbrechen, wenn sich die Doshas im Ungleichgewicht befinden. Der Ayurveda-Typ eines jeden einzelnen ist auch entscheidend dafür, welche Nahrungsmittel und Gewürze er meiden soll und welche seiner Gesundheit förderlich sind. Ein ayurvedischer Grundsatz lautet “Lasst eure Nahrung eure Medizin sein”. Die Nahrung ist ein wichtiger Weg zur Harmonisierung der Doshas.


Die drei Doshas

 

Vata

 

Vata verbindet Luft mit dem Ätherelement, wobei die Luft vorherrscht. Vata steht für Bewegung und Fluss. Vata steuert das Wachstum, regelt die Aktivität des Geistes und der Sinnesorgane und bewirkt Wachheit, Klarheit und Kreativität. Vata kontrolliert die beiden anderen Doshas und kann entsprechend auch als “Schrittmacher der biologischen Aktivität” bezeichnet werden.


Merkmale: beweglich, schnell, leicht, kalt, subtil, rauh, trocken


Eigenschaften: geringes Gewicht und leichter Körperbau, Begeisterungsfähigkeit, Neigung zu trockener Haut, Geht Dinge schnell an, Abneigung gegen kaltes und windiges Wetter, Unregelmäßiger Hunger und unregelmäßige Verdauung, Neigung zu Verstopfung, Schnelle Auffassungsgabe und gutes Kurzzeitgedächtnis, Neigung zu Sorgen und Kummer. Leichter unterbrochener Schlaf. Ist das Dosha Vata nicht im Gleichgewicht, kann das die Ursache für folgende Krankheiten sein: Gewichtsverlust, Schwäche, Verstopfung, Lähmung, Arthrose, Bluthochdruck, rauhe Haut, Angst, Ruhe- und Schlaflosigkeit

Ausgeglichenes Vata sorgt für Vitalität, Abwehrkraft, gesunden Schlaf, gute Bildung der Körpergewebe, geregelte Verdauung, Heiterkeit, klarer und wacher Geist

Pitta

 

In erster Linie ist Pitta das Feuerelement. Wasser ist ihm als zweites Element zugeordnet Pitta ist für den Stoffwechsel und die Verdauung zuständig. Pitta regelt den Wärmehaushalt des Körpers. Eine weitere Funktion ist der Intellekt und der emotionale Ausdruck.


Merkmale: heiß, scharf, leicht sauer, durchdringend, leicht ölig


Eigenschaften: mittelschwerer Körperbau, arbeitet sehr systematisch und organisiert, Abneigung gegen Hitze. starker Hunger und gute Verdauung. kann Mahlzeiten schlecht ausfallen lassen, mittlere Auffassungsgabe und Gedächtnis, guter Rechner, Erlerntes systematisch wiedergeben, unternehmungslustig, mutiger Charakter, Neigung zu Ungeduld, Ärger, leicht erregbar, bevorzugt kalte Speisen und kühle Getränke, Neigung zu Sommersprossen und Muttermalen. Ist das Dosha Pitta nicht im Gleichgewicht, kann das die Ursache für folgende Krankheiten sein: Verdauungs- und Leberfunktionsstörungen, Entzündungen, Hautkrankheiten, ungenügender Schlaf, brennende Empfindungen, starkes Schwitzen, übersäuerter Magen, Reizbarkeit.

Ausgeglichenes Pitta sorgt für gute Verdauung, Zufriedenheit, reine Haut, geschmeidiger Körper, ausgewogene Körperwärme, ausgeglichenes Seelenleben

Kapha

 

Kapha ist die Verknüpfung von Wasser mit dem Erdelement, wobei das Wasser vorherrscht. Die Körperstrukturen und der Flüssigkeitshaushalt sind wichtige Aufgaben von Kapha. Auch Zusammenhalt und Stabilität der Strukturen unseres Körpers sowie die Förderung unserer biologischen Stärke werden Kapha zugeordnet.

Merkmale: schwer, ölig, kalt, stabil, glatt, fest, träge


Eigenschaften: stabiler, schwerer Körperbau, große Stärke und Ausdauer, geht Dinge methodisch und langsam an, Neigung zu glatter und fetter Haut, geringes Hungergefühl und langsame Verdauung, ruhige und beständige Persönlichkeit, langsame Auffassungsgabe, aber gutes Langzeitgedächtnis, tiefer und langer Schlaf, kräftiges, eher dunkles Haar, ist schwer aus der Ruhe zu bringen. Ist das Dosha Kapha nicht im Gleichgewicht, kann das die Ursache für folgende Krankheiten sein: Gewichtszunahme, schwache Gelenke, großes Schlafbedürfnis, Trägheit, Blässe, Kälte, Depression

Ausgeglichenes Kapha sorgt für Kraft, Würde, gesunde Gelenke, geistige Stabilität, Nachsicht, Mut, Vitalität, wohlproportionierter Körper


Krankheit oder Gesundheit in Abhängigkeit der Doshas


Wie bereits erwähnt beruht Ayurveda darauf, dass die Doshas im Gleichgewicht sein sollen. Das bedeutet aber nicht, dass alle drei Doshas zu gleichen Teilen im Körper vorhanden sein müssen. In erster Linie geht es um die individuelle Balance der Doshas. Befindet sich ein Dosha nicht im Gleichgewicht, kommt es zu Störungen im Organismus. Langfristig kann dies zu Krankheiten führen.


Wachstumsmarkt Naturkosmetik

Ethical Fashion Show Berlin und Greenshowroom lancierte Beauty-Areal im Kraftwerk Berlin.

 

Die Messe Frankfurt lancierte ein Beauty-Areal. Ob veganer Nagellack, feuchtigkeitsspendendes Hydroserum, pflegendes Körperöl oder duftender Haarbalsam – die Kosmetiklabels Benecos, Ringana by Tina Feller, Ella Brante und Biosfair präsentierten natürliches Make-up, Haar- und Hautpflege sowie Styling-Produkte. Besonderer Gast auf dem Beauty-Areal war Organic Make-Up Artist und Natural Beauty Coach Lisa Scharff. „Nachhaltig von Kopf bis Fuß – mit dem neuen Beauty-Areal komplementieren wir auf der Ethical Fashion Show Berlin und dem Greenshowroom die Auswahl rund um Fair Fashion. Damit finden Besucher bei uns neben dem Outfit nun auch die entsprechenden Produkte für das passende Styling“, so Olaf Schmidt, Vice President Textiles and Textile Technologies der Messe Frankfurt.  Von der Nische zum boomenden Markt: Der Marktanteil von Naturkosmetik steigt seit Jahren kontinuierlich. In Deutschland – dem europaweit stärksten Markt – erreichte das Segment 2017 mit mehr als einer Milliarde Euro Umsatz einen Marktanteil von 8,8 Prozent; zusammen mit naturnaher Kosmetik 17 Prozent.

 Rund jeder sechste Konsument setzt in Deutschland also auf naturnahe und Naturkosmetik. Besonders deutlich wird die  tiefgreifende Veränderung im Kosmetikmarkt an dem Plus von einer dreiviertel Million Verbrauchern, die 2017 erstmals zu Naturkosmetik griffen. Nicht nur deutsche Konsumenten bevorzugen in wachsendem Maße umweltverträglichere Produkte – weltweit ist der Trend spürbar. Das amerikanische Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Grand View Research, Inc. prognostiziert für den weltweiten Biokosmetik-Sektor bis 2025 ein jährliches Wachstum von 9,5 Prozent auf 25,1 Milliarden USD. So verwundert es kaum, dass Naturkosmetik inzwischen fest zum Sortiment großer Drogeriemärkte gehört. Auch Parfümerien und Kaufhäuser setzen mit speziellen Naturkosmetik-Countern auf das Thema; Discountketten mit eigenen natürlichen Kosmetikmarken.


 

Zertifizierungen geben Orientierung

Von Kräuterextrakten über Blütenwasser bis hin zu pflanzlichen Ölen – Naturkosmetik zeichnet sich dadurch aus, dass sämtliche Inhaltsstoffe pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Ursprungs sind. Auf synthetische Bestandteile wie Paraffine, Silikone oder Parabene wird verzichtet. Was viele Verbraucher nicht wissen: Naturkosmetik ist kein geschützter Begriff. Eine klare gesetzliche Regelung fehlt. Das Bundesministerium für Gesundheit formulierte 1993 eine erste unverbindliche Definition des Begriffs. Demnach sind Naturkosmetika Erzeugnisse, die – abgesehen von wenigen Ausnahmen – ausschließlich aus Naturstoffen hergestellt sind. Wesentlich differenziertere Richtlinien, die weitere Aspekte wie biologischen Anbau, fairen Handel, das Verbot von Tierversuchen und gentechnisch veränderten Rohstoffen berücksichtigen, stellen Zertifikate und Standards sicher.

 

Die folgenden drei Prüfzeichen zählen in Deutschland zu den gängigsten: Natrue, das in die drei Stufen Naturkosmetik, Naturkosmetik mit Bio-Anteil und Biokosmetik unterteilt ist – bei letzterer müssen unter anderem mindestens 95% der natürlichen Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau und/oder kontrollierter Wildsammlung stammen; Ecocert, bei dem mindestens 95% der Inhaltsstoffe natürlich sein müssen und 95% (Biokosmetik) bzw. 50% (Naturkosmetik) davon aus biologischem Anbau; und der BDHI Standard für kontrollierte Naturkosmetik, der besonders großen Wert auf eine umweltschonende Herstellung, Rohstoffe in Bioqualität sowie Tier- und Arbeitsschutz legt. Dazu zählen ein weltweit greifendes Tierversuchsverbot, die strenge Limitierung tierischer Rohstoffe und der Einsatz gegen Gentechnik.


[Quelle: Organic Personal Care Market Size, Share & Trends Analysis Report By Product (Skin Care, Hair Care, Oral Care, Cosmetics), By Region (North America, Europe, Asia Pacific, CSA, MEA), And Segment Forecasts, 2018 – 2025, Über MarketResearch



Hautnah – Unser größtes Organ unter der Lupe. Green your beauty! Esse dich schön!

 


Erinnert Ihr Euch noch an das alte Sprichwort Du bist was du isst? Nach der endlosen Gier nach Schönheit und Körperbewusstsein geht der Trend wieder zurück zur Natur und allem, was gesund ist.

Es stellte sich heraus, dass der Schlüssel für jugendliches Aussehen und Gesundheit strahlende Haut von innen ist. Einfach gesagt: Was man seinem Körper von innen zuführt, hat mindestens den gleichen Einfluss auf das Aussehen wie aktuelle Pflegeprodukte.


Beim letzten Green Your Beauty Event in New York City, zeigte Jolene Hart, ehemalige Beautyjournalistin, die heute Coach im Bereich Beauty und Health und außerdem Begründer von Beauty Is Wellness ist, beautybegeisterten Kollegen auf, wie einfach Veränderungen in den Bereichen Ernährung und Lebensgewohnheiten alltägliche Anliegen wie Akne oder Hautalterung positiv beeinflussen.


Zudem nimmt die Haut, das größte Organ unseres Körpers, als letztes Nährstoffe auf und gibt sie als erstes wieder ab. Daher sollte die Auswahl des richtigen Essens so gut bedacht sein, wie die Entscheidung für ein bestimmtes Beauty-Produkt. Vor allem Punkte wie Inhaltsstoffe, Aktivstoffe und Qualität und Quantität sollten berücksichtigt werden.


Hier einige von Jolene’s Tipps, um ein Beauty-Foodie zu sein:

  • “Beige is bad“ ist die Message von Dr. Jeanette Graf, führende Expertin der Hautpflege und zertifizierte Dermatologen. Wie in der Mode auch, ist Beige ein echtes NO-GO im Food-Bereich: Lebensmittel wie Brot und einfaches Korn haben negative Effekte auf die Hautgesundheit, denn ihnen fehlen wertvolle Nährstoffe. Hier lieber auf Ballaststoffe und Vollkorn zurückgreifen.
  • „Vergessen Sie GRÜN nicht“: Oft werden sie verworfen oder einfach übersehen: Kohl, Spinat, Rote Beete oder Kraut sind aber sehr gut, um den pH-Wert der Haut auszubalancieren, ganz zu schweigen von ihrem hohen Eisen-Gehalt. Der beste Weg, seinen täglichen Bedarf an grünem Gemüse zu decken, ist einfach einen grünen Smoothie zu trinken.
  • „Führen Sie Beeren zu“: Sie sind nicht nur süß und lecker (Blaubeeren, Himbeeren etc.), sie sind auch reich an Antioxidantien und Vitamin C und fördern die Kollagensynthese.
  • Magere Proteine: Fisch, Geflügel, Walnüssen oder Mandeln sind reich beladen mit wertvollen Kollagen-boostenden Keratinen, die starke Nägel und kräftiges Haar fördern.
  • „Nehmen Sie sich Zeit für (grünen) Tee“: In der fernöstlichen Kultur ist grüner Tee schon seit Jahrhunderten für seine heilende Wirkung bekannt und beliebt. Aber der Tee kann mehr und ist auch ein super Falten-Blocker.
  • Detox: Beginnen Sie Ihren Tag einmal mit einem Glas heißem Wasser mit Lemon anstatt mit Kaffee. Dies wird Ihre digestiven Enzyme wachrütteln, Ihren Körper entgiften und Ihre Haut von innen strahlen lassen.
  • „Besiegen Sie den Stress“: Stress verursacht frühzeitige Hautalterung und ungewollte Gewichtspeicherung. Wenn Sie etwas gegen Stress tun wollen, essen Sie Speisen, die Stress-bekämpfende Nährstoffe in sich tragen, z.B. dunkle Schokolade (Kakao-Anteil 60-70 %), Orangen, Hafer oder Kamille.
  • „Schützen Sie Ihre Haut von innen“: Rotes und Orange-farbenes Essen ist reich an Beta-Karotin und Vitamin A, was hilft, die Haut vor UV-Strahlung zu schützen. Wenn Sie also vorhaben, längere Zeit in der Sonne zu verbringen (z. B. am Strand), erhöhen Sie Ihren Anteil an Tomaten, Karotten und Wassermelonen ca. zwei Wochen vorher. Und natürlich Sonnenschutz nicht vergessen!

Kontakt: http://www.beautyiswellness.com/



Interview mit Prof. Dr. Jürgen Vormann

Leiter des Instituts für Prävention und Ernährung, Ismaning 



mp: Herr Prof. Dr. Vormann, oft heißt es, die Haut sei der Spiegel unseres Darms. Was genau ist damit gemeint?

Prof. Dr. Jürgen Vormann: „Sowohl in unserem Darm als auch in der Haut müssen die Zellen kontinuierlich erneuert werden. Jede Änderung des Stoffwechsels in unserem Körper wird sich deshalb in diesen Zellen besonders schnell erkennen lassen. Änderungen im Erscheinungsbild der Haut lassen deshalb Rückschlüsse auf die Funktion des Darms zu.“

mp: Welche Auswirkungen hat eine Übersäuerung auf das Hautbild?

Prof. Dr. Jürgen Vormann: „Große Bereiche der Haut gehören zum Bindegewebe. Eine Übersäuerung macht sich aber gerade im Bindegewebe bemerkbar, da es dort zu einer veränderten Wasserbindung kommt. Dadurch wird die Versorgung der Zellen mit Nährstoffen eingeschränkt und die Elastizität nimmt ab. Auch kleine Hautbeeinträchtigungen können dann nicht mehr so schnell ausgeglichen werden. Insgesamt sieht die Haut dann fahl, rau, trocken und teilweise gerötet aus.“mp: Wie sollte ich mich ernähren bzw. was kann ich tun, um das Erscheinungsbild meiner Haut positiv zu beeinflussen?

Prof. Dr. Jürgen Vormann: „Eine Übersäuerung kann man durch mehr Basen in der Nahrung ausgleichen. Basen verzehren wir hauptsächlich mit Gemüse und Salat. Essen Sie besonders viel davon. Hilfreich ist oft auch eine 4-wöchige Basenkur mit Präparaten, die Citrate enthalten. Das sind die Basen, wie sie auch in Gemüse und Salat enthalten sind.“




 

Sauer? Die Regulation des Säure-Base Haushalts

 

Der Säure-Base-Haushalt ist ein wichtiges  Bei der Alkaline Diät wird dem Körper ein vielfaches Mehr an basenbildenden Lebensmitteln zugeführt, als an säurebildenden Lebensmitteln, so dass eine Übersäuerung erst gar nicht entstehen kann.Regulationssystem im menschlichen Körper. Er hält das Verhältnis von Säuren und Basen mit Hilfe verschiedener Stoffwechselvorgänge konstant. Die Messgröße für den Säure-Basen-Haushalt ist der pH-Wert, der in den verschiedenen Organen und Körperflüssigkeiten sehr unterschiedlich ist, da jedes Organ seinen individuellen pH-Wert zum optimalen Funktionieren benötigt. Unser Organismus verfügt außerdem über sogenannte Puffersysteme, die einen Basen- oder Säureüberschuss neutralisieren. Diese Puffersysteme finden sich in der Lunge, der Leber, den Nieren und der Haut. Passend hierzu schwappt derzeit ein neuer Schönheits- bzw. Gesundheits-Trend aus Hollywood zu uns: die Alkaline Diät. Dabei bestehen die Mahlzeiten aus 80 % basenbildenden Lebensmitteln und 20 % säurebildenden Lebensmitteln.

Denn einfach erklärt läuft in unserem Körper folgendes ab: Wir nehmen säure- und basenbildende Lebensmittel zu uns, die der Körper weiter-verarbeitet, ab- oder umbaut. Mit den aufgenommenen Basen hat unser Körper dabei wenig Probleme. 

 Sie werden als Depots gespeichert, da sie bei sämtlichen, auch physiologischen Prozessen und bei der Verdauung in unserem Körper gebraucht werden.  Auch auf eine bestimmte Menge säurebildender Lebensmittel ist der Körper angewiesen. Führen wir ihm jedoch zu viel Säure zu, werden einerseits die Basen-Depots zur Neutralisierung aufgebraucht, die aber anderweitig benötigt werden. Andererseits werden durch einen zu hohen Säuregehalt Gewebe und Verdauung in Mitleidenschaft gezogen und bestimmte Enzyme können nicht mehr richtig arbeiten. 

Die überschüssige Säure wird als sogenannte Schlacken im Gewebe zwischengelagert und verhindert so den optimalen Austausch zwischen Gewebezellen und den Blutgefäßen. Bei der Alkaline Diät wird dem Körper ein vielfaches Mehr an basenbildenden Lebensmitteln zugeführt, als an säurebildenden Lebensmitteln, so dass eine Übersäuerung erst gar nicht entstehen kann. 

Die Naturheilkunde erkennt in der Übersäuerung des Körpers eine Ursache für viele chronische Krankheiten und Beschwerden. Der Körper reagiere auf das Vorhandensein der Schlacken mit einem gestörten Organismus und es treten typische Volksleiden wie Migräne, Magen-Darm-Probleme oder Asthma auf, aber auch Hautunreinheiten, Cellulite, brüchige Nägel oder stumpfes Haar. Auch Antriebslosigkeit kann Anzeichen einer Übersäuerung sein. Schuld an der Übersäuerung ist unser Lebensstil. Genauer gesagt Bewegungsmangel, Stress und die falsche Ernährung. Wer z.B. ausreichend Sport treibt, fördert den Abtransport der überschüssigen Säure über die Lunge. Viel Stress begünstigt die Säurebildung in unserem Körper, da die verspannten Muskeln zu einer Milchsäurebelastung des Körpers führen. Eine einseitige Ernährung durch zu viel Weißmehl, Fleisch- und Milchprodukte tut ihr übriges zu einem gestörten Säure-Base-Haushalt im Körper.


Macht eine Übersäuerung krank?

 

Die Schulmedizin hat keine fundierten, wissenschaftlichen Belege für gesundheitliche Beschwerden hervorgerufen durch eine Übersäuerung des Körpers. Sie stellt sogar die Tatsache, dass der Körper übersäuert sein könnte in Frage. Die Naturheilkunde hingegen ist sich sicher, dass der Säure-Base-Haushalt aus dem Gleichgewicht geraten- und dies eine Reihe von gesundheitlichen Beschwerden nach sich ziehen kann. Über einen Urintest, erhältlich in der Apotheke, kann sich jeder auf Übersäuerung testen.

Wer einer Übersäuerung vorbeugen will, sollte auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend basischen Lebensmitteln achten. Die ausgewogene basische Ernährung bedeutet gleichzeitig eine gesunde Ernährung, weil sie aus viel Obst und Gemüse und wenig tierischen Produkten besteht.



Wunderschöne Vitamine

Vitamin Cocktail leicht gemacht – Shake your Beauty! Frische Säfte und Smoothies schmecken lecker, sind gesund und schnell geshaked. Und sie sind wahre Vitamincocktails. Vitamine sind lebenswichtige Bausteine für unsere Gesundheit. Sie kommen in unzähligen Lebensmitteln vor, aber vor allem in Obst und Gemüse. Unser Körper braucht Vitamine, damit sämtliche Mechanismen reibungslos ablaufen können. So verwerten die wertvollen Verbindungen Kohlenhydrate und Proteine, regen deren Ab- und Umbau an und sind beim Aufbau von Zellen, Knochen und Zähnen beteiligt. Außerdem sind sie für unser Immunsystem essentiell und schützen unseren Körper vor Krankheiten. Und auch unsere Haut kann von Vitaminen nur profitieren. Die Kosmetikindustrie weiß schon lange: Vitamine sind wahre Beauty-Helfer und halten auch unsere Haut gesund und schön.



Andrea Weber von BABOR erklärt: „Vitamine werden in kosmetischen Produkten zur Gesichts- und Körperpflege bereits seit den 1930er Jahren eingesetzt. Entsprechend gibt es in diesem Bereich zahlreiche Studien zur Penetration und Wirksamkeit der Vitamine. Diese Studien belegen die ausgezeichnete Wirksamkeit der Vitamine bei der Anwendung auf der Haut.“


Die Vitamine und ihre Wirkungen auf die Haut im Überblick:


Vitamin

Beauty-Wirkung

enthalten in

A – Retinol

Baut Kollagenfasern auf, fördert das Zellwachstum,
hält die Haut straff und geschmeidig, Antioxidant

Eigelb, Milch, Möhren, Tomaten,  Fisch

B1 – Thiamin

Kohlenhydratstoffwechsel

Vollkornbrot, Sesam, magerem Schweinefleisch

B2 – Riboflavin

Hautstraffend und – regenerierend

Joghurt, Camembert, grünen Bohnen, Mango

B3 – Niacin/Nikotinsäure

Kollagen- und Pigmentbildung, Feuchtigkeitsbalance, Hautregeneration

Pilzen, Erdnüssen, Fisch

B5 – Panthotensäure

Fördert die Wundheilung

Sellerie, Avocado, Blumenkohl, Hülsenfrüchten, Vollkorn

B6 – Pyridoxin

Benötigt der Körper, um Hautgewebe zu bilden;
bei Mangel kommt es zu Hautentzündungen

Avocado, Fisch, Hefe, Feldsalat, Vollkorn

B7 – Biotin
(auch Vitamin H)

Schützt vor Hautentzündungen, Hautregeneration, Keratinbildung für Nägel & Haare

Blumenkohl, Grapefruit, Milch, Soja, Nüssen, Spinat, Hefe

B9/B11 – Folsäure

Zellteilung, straffe Haut

Weizenkeimen,  Kürbis, Blattsalat, rote Beete, Spargel

B12 – Cobalamin

Zellwachstum, Blutneubildung

Fleisch, Fisch, Eiern, Milchprodukten

C – Ascorbinsäure

Antioxidant, fördert  Kollagenaufbau,
strafft das Bindegewebe

Acerolakirschen, Brokkoli, Zitrusfrüchten, Paprika, Lauch

D – Calciferol

Festigt Knochen und Zähne, fördert Glückshormone

Lachs, Milchprodukten, Eigelb, Pflanzenölen, Nüssen

E – Tocopherol

Antioxidant, durchfeuchtet die Haut und hält sie elastisch, leichter Sonnenschutz,

regenerierend Weizenkeimöl,  Olivenöl, Sonnenblumenöl,

K
(K für Koagulation =
Blutgerinnung)

Knochenaufbau, Zellwachstumsregulierung

Grünem Gemüse, Kartoffeln, Eiern, Vollkornprodukten

Coenzym Q10 –
Ubichinon

Antioxidant, entgiftend, zellschützend,

 fettem Fisch,
Nüssen (in sehr geringen Mengen)

Eisen

Sauerstoffversorgung

Soja, Hirse, Linsen

Zink

Unentbehrlich für Haut/Haare/Nägel, baut Keratin auf

Weizenvollkornbrot, gelben Erbsen, Linsen

Ungesättigte Fettsäuren

Aufbau der Zellmembran, wichtig für sensible Haut, Haarwachstum

Pflanzenöle, Fisch


Was wir daraus lernen: Karotte, Apfel & Co. sind also nicht nur für unseren Körper eine wahre Wohltat, sondern schenken auch unserer Haut neue Kraft, Vitalität und wertvolle Stoffe, die sie jung und schön halten. Wer sich daher heute schon einen Vitamincocktail für Körper und/oder Geist mixt – wohl bekomms!

 


Vielseitige Inhaltsstoffe – Mineralielien und Halbedelsteine in Kosmetika

 

Als mechanische Sonnenschutzfilter für die empfindliche Haut sind gemahlene Mineralien schon lange ein Begriff. Jetzt werden sie auch für Make-ups und Puder immer interessanter. Neue Technologien machen es möglich. Mineralische Filter in Sonnenpflege-Produkten haben den Vorteil, dass sie sofort wirken und nicht erst, wie chemische Filter, nach einer halben Stunde. Früher waren Sonnencremes mit natürlichen Lichtschutzfiltern wie Titaniumdioxid oder Zinkoxid daran zu erkennen, dass sie weißelten, d. h. die Hautoberfläche mit einem mehr oder weniger dichten weißlichen Schutzfilm überzogen. Heutzutage kommt dies nur noch selten vor. Der Grund: Neue Technologien können mineralische Substanzen in derart feinen Konsistenzen aufbereiten, dass sie unsichtbar bleiben. Das macht sie zu begehrten Komponenten anspruchsvoller Rezepturen für pflegende Tagescremes mit zusätzlichem Lichtschutz.

Mineralische Make-ups

 

Minerale sind inzwischen auch in der Kosmetikindustrie sehr beliebt. Sie sollen die idealen Eigenschaften haben, fahle Haut zum Strahlen zu bringen, Rötungen zu lindern und auch bei Problemhaut zu helfen. Sie werden in Tagescremes als UV-Filter und für hochwertige Make-up-Produkte wie Lippenstift, Foundations, Concelaer und Rouge eingesetzt. Puder-Make-up mit Mineralien verschmilzt mit der Haut und sorgt für einen ebenmäßigen Teint.

Vorteile mineralischer Substanzen: Sie haben Lebensmittel-Qualität. Sie legen sich schützend über die Haut, lassen sie aber trotzdem atmen. Sie verstopfen nicht die Poren, sind nicht komedogen. Das Allergierisiko bleibt gering, denn sie sind ölfrei, enthalten keinen Farb- und Konservierungsstoffe. Darum eignen sie sich sogar für Problemhaut wie Couperose, Rosacea, Akne und bei zu Allergien neigender Haut. Kein Wunder, dass auch Baby-Puder zur Pflege empfindlicher Partien wie Beugefalten, Achselhöhle und Nabel auf rein mineralischer Basis hergestellt werden.

In der dekorativen Kosmetik bringen mineralische Pigmente nicht nur Farbe auf den Teint, sie können auch optisch effektiv Falten reduzieren. Vor allem die Naturkosmetik-Hersteller, neuerdings aber auch die High-Tech-Kosmetik, nutzen die mikrofeinen Partikel, die durch aufwendige Mehrfach-Beschichtungsverfahren wahre Kunststücke vollbringen können. So kleiden die neuen Make-ups einerseits die Fältchen aus, andererseits reflektieren sie auf diffuse Weise das Licht, so wie ein optischer Weichzeichner. Das lässt den Teint glatter und ebenmäßiger erscheinen. Mineralische Make-ups lösen keine Allergien aus, sind ergiebig und wasser- sowie schweißresistent, daher auch perfekt für Sportler.

Die neuen Kompaktpuder verbinden die Deckkraft einer Grundierung mit dem seidigen Touch eines Puders und hinterlassen einsamtiges Gefühl. Bräunungspuder mit mineralischen Farbpigmenten zaubern einen frischen Hauch Sonne auf die Haut, wie nach einem Tag am Meer. Lose Gesichtspuder in ultraleichten Texturen sorgen für ein perfektes Make-up Finish. Sie können aber auch solo, einfach über die Feuchtigkeitspflege statt Foundation, verwendet werden. Dann sieht der Teint leicht mattiert und sehr natürlich aus.


Halbedelsteine und ihre Wirkung

 

Halbedelsteine sind Minerale, die schön anzuschauen sind und Schmucksteinqualität besitzen. Sie sind zwar selten, kommen aber im Vergleich zu Edelsteinen wie Rubin, Smaragd und Diamant häufiger in der Natur vor. Halbedelsteine sind nicht nur schön anzuschauen, ihnen werden auch Kräfte nachgesagt, die sich positiv auf die Psyche auswirken.

Die Behandlung von Krankheiten mit Steinen wurde und wird in vielen Kulturen eingesetzt. Hildegard von Bingen ist zum Beispiel eine bekannte Steinheilkundige. Auch in der Ayurveda-Lehre werden oft Heilsteine verwendet. Die Heilsteinkunde geht davon aus, dass Steine Informationsträger sind, die mit dem menschlichen Körper in Resonanz treten. Dafür sind die Farbe, die im Stein enthaltenen Mineralstoffe, die Entstehung des Steins und seine Kristallstruktur wichtig.

Die Wirkung von Heilsteinen ist wissenschaftlich oder medizinisch nicht bewiesen, wir stellen hier eine Auswahl an Halbedelsteinen und ihre angebliche Wirkung vor.

Achat: wird als Schwangerschaftsschutzstein für Mutter und Kind eingesetzt
Amethyst: beruhigend, soll bei Migräne helfen
Beryll: wird bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt
Granat: spendet Kraft, um Neues aufzubauen
Hämatit: gut für den Zellaufbau, verbessert das Blutbild, für mehr Vitalität
Lapislazuli: wirkt ausgleichend auf die Schilddrüse und bei Halsentzündungen (als Kette getragen)
Onyx: soll das Selbstwertgefühl und den Gleichgewichtssinn stärken
Pyritt: Heilstein für Bronchien und bei Menstruationsbeschwerden
Tigerauge: Hilft bei Kopfschmerzen
Topas: Leber, Magen und Darm werden geschützt
Türkis: lindert Rheuma und Gicht
Rosenquarz: auf dem PC-Bildschirm aufgestellt hält er schädliche Strahlen ab
Zirkon: beruhigend bei Allergien und in Trauersituationen



Die Fünf Elemente – Bausteine des Lebens

 

Die Natur wird im westlichen Denken als etwas zweidimensionales gesehen. Die Ebenen sind Materie und Energie. Ayurveda kennt ebenfalls zwei Ebenen, die unserer sinnlichen Wahrnehmung entsprechen. Eine Ebene ist die der drei Doshas, die andere beschreibt die materiellen und submateriellen Bausteine des Lebens.

In vielen europäischen Publikationen wird vom Element Raum gesprochen. Die gebräuchlich ayurvedische Bezeichnung ist Äther. Äther ist so feinstofflich, dass wir kaum an ihn denken. Er ist gleichbedeutend mit Raum oder Ausmaß.

Luft 

das Luftelement ist gasartig und hat luftige Eigenschaften. Es ist leicht, durchsichtig, trocken und verteilt sich.

Feuer

 im Feuer liegt die Kraft der Veränderung und der Verwandlung. Seine Eigenschaften sind Hitze, Trockenheit und die aufwärts gerichtete Bewegung.

Wasser

 ist flüssig, kalt und fließt abwärts. Es hat keine eigene Gestalt

Erde 

die Erde ist fest. Ihre Eigenschaften sind Schwere, Härte und eine nur wenig abwärts gerichtete Bewegung.


Eigenschaften der fundamentalen Elemente

 

 

Äther

 

 

Luft

 

 

Feuer

 

 

Wasser

 

 

Erde

 

Feinheit

Leichtigkeit

Hitze

Kälte

Schwere


Beweglichkeit

Leichtigkeit

Formbarkeit

Unbeweglichkeit


Rauheit

Schärfe

Weichheit

Festigkeit



Formbarkeit

Glätte


Verbindungen zwischen Elementen und Organen


 

Fundamentale
Elemente

 

 

feinstoffliche
Elemente

 

 

Sinnesorgane

 

 

Bewegliche
Organe

 

 

Funktion

 

Äther

Klang

Ohren

Stimmbänder

Sprechen

Luft

Berührung

Haut

Hände

Greifen

Feuer

Erscheinung

Augen

Füße

Fortbewegen

Wasser

Geschmack

Zunge

Geschlechtsorgane

Zeugen

Erde

Geruch

Nase

Anus

Ausscheiden



Detox - Entgiftung ist ein wesentlicher Bestandteil für einen gesunden Stoffwechsel, die Steigerung der Abwehrkräfte sowie ein funktionierendes Immunsystem. 


Wir können täglich kleine Rituale in den Alltag integrieren, die unerwünschte Umwelteinflüsse abschmettern und die Zellerneuerung ankurbeln. Ein gesundes Lymphsystem hält unsere körpereigene Abwehr auf Trab. Der Lymphfluss sorgt für eine regelmäßige Entgiftung und wirkt wie ein ewiger Jungbrunnen. Das Lymphsystem filtert Stoffwechsel-Abfallprodukte sowie Krankheitserreger aus dem Körper und transportiert diese ab. Ein gut funktionierendes Lymphsystem hilft dabei, dass die Leitungen nicht verstopfen. Kommt es zu einem Stau, bleiben Schadstoffe zu lange im Körper und können unerwünschte Veränderungen hervorrufen.

Je länger die Gifte und Stoffwechselprodukte im Körper bleiben, desto höher ist das Gesundheitsrisiko. Auch die Folgen von Stress sind schlecht für unser Lymphsystem und damit für das Herz: Stresshormone wie Adrenalin verengen die Lymphkanäle. Tägliche Detoxrituale verbessern Deine Lebensqualität um ein Vielfaches. Das beste daran: sie kosten häufig nichts und Du kannst jederzeit damit anfangen, Deinen eigenen Glückscocktail zu mixen. Wenn es Dir im Alltag nicht gelingt, Deinem Körper das zu geben was er braucht, könnte ein Tapetenwechsel hilfreich sein. Lass Dich verwöhnen.


Tipp:

Ein Fußbad am Abend mit einer anschließenden Ölmassage vor dem Einschlafen wirkt entgiftend für den gesamten Organismus. Verwende dafür Olivenöl oder Kokosöl. Du wirst von der Wirkung begeistert sein.


Produktinfo von LUVOS  Heilerde - Luvos: Trend Haut-Detoxing

 


So einfach & schnell kann Skin-Detoxing funktionieren: Gebrauchsfertige Luvos-Heilerde imutox Paste großzügig per Pinsel aufs Gesicht streichen. 10–15 Minuten warten. Während Ihr entspannt, bindet die Heilerde Paste Schadstoffe, die die Haut belasten und diese vorzeitig altern lassen können. Die Paste funktioniert wie ein Schwamm, der alles aufsaugt und porentief reinigt. Zudem wird die natürliche Entgiftungsfunktion der Haut unterstützt. Nach der Einwirkzeit, imutox Paste mit lauwarmem Wasser gründlich wieder abspülen und die Haut sanft abtrocknen.
 

Pinseln oder streichen? So funktionierts: einfach nach Lust & Laune entscheiden. Ihr könnt die Luvos-Heilerde imutox Paste auch problemlos von Hand auftragen.

Ein schöner Rücken kann entzücken: Warum nicht mal ein Detoxing für den ganzen Körper machen? Besonders auf dem Rücken sitzen viele Talgdrüsen. Sie halten unsere Haut geschmeidig, machen sie aber auch anfällig für Unreinheiten. Luvos-Heilerde entfernt nicht nur Schadstoffe und belastende Substanzen. Sie hilft bei Entzündungen und Pickeln, bindet überschüssigen Talg.

Anwendung: Gebrauchsfertige Luvos-Heilerde imutox Paste großzügig auf Körperpartien auftragen.

Tipp: Holt Euch am besten Hilfe für das Auftragen auf dem Rücken. Heilerde-Paste etwa 10–15 Minuten antrocknen lassen. Hinterher alles lauwarm abduschen. Für ein gesundes, feinporiges Hautbild.

Bezugsquellen: Luvos-Heilerde  erhältlich in Apotheken, Reformhäusern und ausgewählten Drogerien und Bio-Fachgeschäften 

Heilerde mit Kapuzinerkresse-Extrakt: Für Luvos-Heilerde imutox Paste werden die wertvollen Mineralien und Spurenelemente mit Extrakten der Kapuzinerkresse angereichert – eine bewährte Heilpflanze der traditionellen Klostermedizin.




Text: beautypress.de